Was ist Perpad?
Perpad ist laut Projektangaben eine Solana-Startplattform, auf der jeder neu gestartete Coin mit einer live laufenden Perpetual-Position verknüpft wird. Diese Position liegt in einer eigenen, on-chain abgeleiteten Sub-Wallet und wird aus den Handelsgebühren gespeist; zugleich fließt ein Teil jeder Gebühr in Rückkäufe und Burns, sodass Angebot, Treasury und Marktaktivität nicht getrennt voneinander existieren, sondern in einen fortlaufenden Kreislauf eingebunden sind. Das Ziel ist eine Launch-Struktur, die nicht nach dem Start verebbt, sondern sich mit jedem Handel weiter auflädt. Technisch setzt Perpad auf einen standardisierten SPL-Token mit fester Gesamtmenge von 1 Milliarde Einheiten; Mint- und Freeze-Rechte werden bei der Erstellung entzogen. Der Handel läuft laut Whitepaper über eine Meteora Dynamic Bonding Curve, ist als normaler Solana-Swap über Wallets und Aggregatoren ausführbar und migriert nach dem Füllen der Kurve in einen Meteora-DAMM-v2-Pool. Die Perpetuals selbst werden auf Phoenix geführt, wobei Gebührenströme, Sub-Wallets und Positionsdaten öffentlich nachvollziehbar bleiben. Adressiert wird damit vor allem das klassische Problem vieler Launchpads, dass Token nach dem ersten Hype ohne belastbaren ökonomischen Motor zurückbleiben. Perpad versucht, Gebühren, Absicherung und Angebotsverknappung enger miteinander zu verzahnen und die Mechanik für Dritte auf der Blockchain überprüfbar zu machen. Zugleich bleibt das Modell riskant, weil Hebelwirkung in beide Richtungen wirkt und die Abhängigkeit von Phoenix, Meteora und dem Keeper-Bot operative Störungen möglich macht. Auf der Website und im Whitepaper werden derzeit keine namentlich genannten Teammitglieder ausgewiesen; das Entwicklerteam tritt bislang nicht öffentlich in Erscheinung.
