24 Std.
+13,29%7 Tage
+6,20%30 Tage
+25,60%Vom ATH
-98,89%Kurs auf einen Blick
Status Kurs heute
Der aktuelle Status Kurs liegt bei 0,00630363 €. In den letzten 24 Stunden hat sich der Preis um +13,29% verändert. Auf 7-Tage-Sicht liegt die Entwicklung bei +6,20%. Über 30 Tage beträgt die Veränderung +25,60%. Das Tagestief lag bei 0,00552494 €, das Tageshoch bei 0,00705279 €.
Handelsplätze
Status kaufen: Märkte & Liquidität
Preise bevorzugt in EUR · Orderbuch-Tiefe in USD · Methodik
Grundlagen
Was ist Status?
Status ist ein auf Ethereum basierendes, quelloffenes Projekt, das als Wallet, Messenger und Zugangsschicht zu dezentralen Anwendungen gedacht ist. Im Zentrum steht SNT, ein fester ERC-20-Token, der zur Steuerung des Ökosystems, zur Kuratierung von Communities und zur Reservierung von ENS-Namen eingesetzt wird. Hinter dem Vorhaben stehen laut Projekt die Gründer Jarrad Hope und Carl Bennetts; Status zählt nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 90 Kernmitwirkende.
Technik & Funktionsweise
Technisch setzt Status auf eine dezentralisierte Peer-to-Peer-Architektur. Die Kommunikation läuft laut Projekt über Waku, während Nachrichten Ende-zu-Ende-verschlüsselt werden und keine zentrale Server-Infrastruktur nötig ist. Das soll Metadatenlecks und Überwachung erschweren; zugleich bleibt der Code offen einsehbar, was Vertrauen nicht voraussetzt, sondern überprüfbar macht.
Nutzen & Einordnung
Das adressierte Problem ist die zunehmende Abhängigkeit von zentralen Plattformen, die Daten sammeln, Verhaltensprofile erstellen und Kommunikation kontrollierbar machen. Status versteht sich als Gegenentwurf dazu: eine Infrastruktur, in der Nutzer ihre Identität, ihre Kommunikation und Teile der Governance selbst in der Hand behalten sollen. Die aktuelle Produktlinie und das Netzwerkspektrum zeigen zugleich, dass aus dem ursprünglichen Messaging-Ansatz schrittweise ein breiteres Ökosystem geworden ist.
FAQ
Häufige Fragen zu Status
Wie funktioniert Status technisch?
Status kombiniert eine nicht-verwahrende Wallet mit einem dezentralen Messenger. Laut Projekt nutzt die Kommunikation das Peer-to-Peer-Protokoll Waku; Nachrichten werden Ende-zu-Ende verschlüsselt, und die Ver- und Entschlüsselung geschieht auf den Geräten der Nutzer. Dadurch entsteht keine zentrale Instanz, die Inhalte oder Kommunikationsmetadaten mitlesen könnte. Weil der Quellcode offen liegt, kann die technische Umsetzung unabhängig geprüft werden.
Wo kann man SNT kaufen?
Laut Status lässt sich SNT in der eigenen Wallet mit Fiat kaufen; dafür werden ETH für Netzwerkgebühren benötigt. Darüber hinaus verweist das Projekt auf Drittbörsen. Auf der aktuellen Status-Übersicht sind unter anderem Uniswap V3 und Uniswap V2 auf Ethereum aufgeführt. Status betont allerdings ausdrücklich, dass diese Aufstellung nur informativen Charakter hat und keine Empfehlung darstellt.
Wofür wird der Token SNT genutzt?
SNT ist der Community- und Governance-Token des Ökosystems. Inhaber können damit Communities im Verzeichnis unterstützen, Vorschläge für die Weiterentwicklung abstimmen und ENS-Namen reservieren; dafür werden laut Status 10 SNT für ein Jahr gesperrt. Auf der Token-Seite spricht das Projekt außerdem von künftigen oder zusätzlichen Nutzungen wie Staking. Im Umfeld von Status Network soll SNT zudem als Grundlage für Karma, Governance und Incentives dienen.
Wie ist die Zukunft von Status einzuschätzen?
Die Zukunft hängt vor allem davon ab, ob Status den Übergang von einer Messenger- und Wallet-Architektur zu einem tragfähigen Netzwerk-Ökosystem schafft. Das Projekt arbeitet an Status Network, einer gaslosen Layer-2-Infrastruktur, in der SNT eine Rolle als Staking- und Governance-Baustein spielt. Zugleich befindet sich die App laut Status weiterhin in aktiver Entwicklung, während zusätzliche Funktionen und Anreizmodelle erst im Betrieb ihre Belastbarkeit beweisen müssen. Neutral betrachtet bleibt also die Umsetzung entscheidend, nicht die Vision allein.
Wie unterscheidet sich Status bei Sicherheit und Datenschutz?
Im Vergleich zu zentralisierten Messengern setzt Status auf ein anderes Vertrauensmodell: Der Dienst verspricht Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, keine zentralen Serverprotokolle und eine offene Codebasis. Laut Projekt soll das Überwachung und Metadatensammeln erschweren. Gleichzeitig ist wichtig: Auch bei offener Software bleiben Sicherheit und Datenschutz nur so stark wie die konkrete Implementierung, die Geräteumgebung und das Verhalten des Nutzers. Status will hier also nicht blindes Vertrauen, sondern überprüfbare Transparenz anbieten.
