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Was ist STAMP?

STAMP ist im Bitcoin-Stamps-Umfeld als SRC-20-Token verankert und damit Teil einer Protokollfamilie, die digitale Werte nicht nur darstellt, sondern dauerhaft auf Bitcoin festschreibt. Die Website beschreibt Bitcoin Stamps als Community- und Open-Source-Projekt, das aus einer frühen Bitcoin-Graffiti-Bewegung hervorgegangen ist. Als prägende Namen werden mikeinspace, Arwyn und Reinamora genannt; Stampchain fungiert als grundlegende Infrastruktur und Referenzimplementierung des Ökosystems.

Technik & Funktionsweise

In den technischen Unterlagen erscheint STAMP zudem als Beispiel-Ticker für Deploy-, Mint- und Transfer-Operationen, was den Token eng mit der praktischen Anwendung des Standards verbindet. Technisch zielt SRC-20 auf das ab, was vielen NFT- und Token-Projekten fehlt: echte Beständigkeit ohne externe Speicherorte. Laut Projektdokumentation werden SRC-20-Transaktionen seit der Spezifikationsänderung bei Block 796.

Nutzen & Einordnung

000 direkt auf Bitcoin erstellt; sie sind nicht mehr als Counterparty-Transaktionen ausgelegt, sondern sollen über P2WSH und das UTXO-Set in die konsensrelevante Datenbasis von Bitcoin eingebettet werden. Damit will STAMP ein Problem adressieren, das im Krypto-Markt allzu bekannt ist: Inhalte, die angeblich on-chain sind, hängen in Wahrheit oft von Servern, Indexern oder anderen zentralen Abhängigkeiten ab. Bitcoin Stamps setzt dem eine Architektur entgegen, die auf Permanenz, Nachvollziehbarkeit und Unabhängigkeit von Drittinfrastruktur baut.

Häufige Fragen zu STAMP

Wie funktioniert STAMP technisch?

STAMP basiert auf dem SRC-20-Standard der Bitcoin-Stamps-Dokumentation. Dort werden Deploy, Mint und Transfer als JSON-Operationen beschrieben; seit der Spezifikationsänderung bei Block 796.000 entstehen SRC-20-Transaktionen direkt auf Bitcoin und nicht mehr als Counterparty-Transaktionen. Laut Doku werden die Daten im UTXO-Set beziehungsweise über P2WSH-Encodierung verankert, was sie von prunable witness data und externen Speicherorten unabhängig machen soll.

Wo kann man STAMP kaufen oder nutzen?

Die Projektdokumentation nennt für SRC-20 vor allem The Stamp Wallet und Leather Wallet. The Stamp Wallet unterstützt demnach Deploy, Mint und Transfer sowie die Anzeige von STAMPS und SRC-20-Token, besitzt aber derzeit keine Wallet-Connect-Funktion für Web-Apps. Leather Wallet zeigt STAMP- und SRC-20-Bestände an und kann mit Web-Anwendungen verbunden werden, wenn dort Handel oder weitere Funktionen angeboten werden. Konkrete Börsenplätze werden in den geprüften Projektquellen nicht ausgewiesen.

Wozu dient STAMP?

Als SRC-20-Token erfüllt STAMP vor allem eine fungible Rolle innerhalb des Bitcoin-Stamps-Ökosystems. Die Dokumentation beschreibt SRC-20 als Ebene für Emission, Übertragung, Burning-Mechanismen und gemeinschaftliche Steuerung; zugleich fungiert der Token als kulturprägende Marke in einem offenen, auf Bitcoin verankerten Umfeld. Sein praktischer Nutzen hängt daher weniger von einer einzelnen Anwendung ab als von der Aktivität der Community, der Unterstützung durch Wallets und der Einbindung in Dienste des Ökosystems.

Wie ist die Zukunft von STAMP einzuschätzen?

Eine belastbare Prognose lässt sich nicht seriös ableiten, weil der Wert und die Relevanz eines SRC-20-Tokens stark von Nutzung, Liquidität und Ökosystem-Unterstützung abhängen. Positiv zu werten sind die offene, community-getriebene Struktur, die Rolle von Stampchain als Referenzimplementierung und die technische Ausrichtung auf dauerhafte Bitcoin-Speicherung. Ob sich STAMP breiter durchsetzt, wird letztlich daran hängen, wie viele Nutzer, Entwickler und Handelsplätze das Protokoll tatsächlich aufnehmen.

Wer steckt hinter STAMP und worauf sollte man achten?

Die Bitcoin-Stamps-Dokumentation führt die Ursprünge des Projekts auf mikeinspace, Arwyn und Reinamora zurück; Stampchain wird dort als von den drei Gründern geschaffene Referenzinfrastruktur beschrieben. Zugleich weist die SRC-20-Spezifikation darauf hin, dass Transaktionen vom Inhaber des Token-Bestands signiert und auf Bitcoin broadcast werden müssen. Das ist kein bloßes Detail, sondern ein Sicherheitsaspekt: Wer fremde, vorgefertigte Transaktionen unterschreibt, soll die zusätzlichen Ausgänge genau prüfen, weil sie auch unerwartete BTC-Übertragungen enthalten können.

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