24 Std.
+2,94%7 Tage
+4,60%30 Tage
+60,20%Vom ATH
-3,17%Kurs auf einen Blick
Staked HYPE Kurs heute
Der aktuelle Staked HYPE Kurs liegt bei 71,97 €. In den letzten 24 Stunden hat sich der Preis um +2,94% verändert. Auf 7-Tage-Sicht liegt die Entwicklung bei +4,60%. Über 30 Tage beträgt die Veränderung +60,20%. Das Tagestief lag bei 66,32 €, das Tageshoch bei 73,49 €.
Handelsplätze
Staked HYPE kaufen: Märkte & Liquidität
Preise bevorzugt in EUR · Orderbuch-Tiefe in USD · Methodik
Grundlagen
Was ist Staked HYPE?
Staked HYPE (STHYPE) ist ein Liquid-Staking-Token im Hyperliquid-Ökosystem. Wer HYPE über das Protokoll einsetzt, erhält stHYPE als handelbaren Gegenwert; laut Dokumentation bleibt der Bestand jederzeit 1:1 durch native HYPE gedeckt und die Erträge schlagen sich im wachsenden Tokenwert nieder.
Technik & Funktionsweise
Valantis bezeichnet stHYPE als den ersten LST auf Hyperliquid und hat darum herum ein spezielles Liquiditätsmodell aufgebaut, das ausdrücklich auf stHYPE zugeschnitten ist. Hinter dem Projekt stand ursprünglich Thunderhead; nach den Angaben von CoinDesk und Valantis wurden Betrieb und Weiterentwicklung im Jahr 2025 an Valantis Labs übertragen, während Thunderhead-Mitgründer Addison Spiegel als Berater eingebunden blieb.
Nutzen & Einordnung
Technisch adressiert stHYPE ein altbekanntes Problem des klassischen Stakings: Kapital ist gebunden, Ausstiege dauern, und die Position lässt sich währenddessen kaum in DeFi nutzen. Genau hier setzt stHYPE an, indem das Protokoll Liquidität bewahrt, mit wstHYPE eine wrapped Variante für DeFi-Kompatibilität anbietet und über Mechanismen wie Community Codes, schnelle Unstakes und ein LST-spezifisches Marktmodell zusätzliche Flexibilität schaffen will.
FAQ
Häufige Fragen zu Staked HYPE
Wie funktioniert Staked HYPE technisch?
Technisch betrachtet ersetzt stHYPE das starre Modell des klassischen Stakings durch einen liquiden Anspruch auf den eingesetzten HYPE. Beim Einzahlen mintet der Overseer stHYPE, während die hinterlegten HYPE an Hyperliquid-Validatoren gestakt werden. Die Belohnungen fließen laut Dokumentation in den Tokenwert ein; zusätzlich existiert mit wstHYPE eine gewrappte Variante, die die gleiche Positionslogik in einer DeFi-freundlichen Form abbildet. So bleibt die Position nutzbar, ohne dass der Staking-Status verloren geht.
Wo kann man STHYPE kaufen oder erhalten?
Der naheliegendste Weg führt nicht über einen klassischen Kauf, sondern über das Minten im Protokoll: Dafür benötigt man HYPE auf HyperEVM, transferiert die Coins dorthin und verbindet die Wallet mit der Valantis-App. Daneben lässt sich STHYPE laut CoinGecko auf dezentralen Märkten handeln; als wichtigster Markt wird HyperSwap V3 mit dem Paar STHYPE/WHYPE geführt. Für Nutzer bedeutet das: Entweder direkt staken oder den Token auf einem DEX gegen ein anderes Asset tauschen.
Wofür wird der Token genutzt?
STHYPE ist mehr als nur ein Abbild des eingesetzten HYPE. Der Token dient dazu, Staking-Erträge zu bündeln und gleichzeitig Liquidität zu erhalten, sodass die Position in DeFi weiterverwendet werden kann. Laut Valantis können Nutzer stHYPE zudem als Sicherheit in Kreditmärkten einsetzen oder über Community Codes gezielt Validatoren unterstützen. Hinzu kommt eine geplante Governance-Rolle, bei der stHYPE-Halter bei bestimmten Protokollentscheidungen mitwirken sollen. Der praktische Nutzen liegt also in Ertrag, Flexibilität und ökosystemischer Einbindung.
Wie ist die Zukunftsaussicht von Staked HYPE einzuschätzen?
Eine belastbare Prognose ist bei einem jungen Liquid-Staking-Token naturgemäß schwierig. Positiv ist, dass Valantis stHYPE als zentrales LST des Hyperliquid-Ökosystems positioniert und mit einem eigenen Liquiditätsmodell sowie einem stHYPE-spezifischen DEX-Pool stützt. Ob sich daraus langfristig ein Vorteil ergibt, hängt jedoch davon ab, wie stark Hyperliquid wächst, wie tief die Liquidität bleibt und ob weitere Integrationen folgen. Aus heutiger Sicht ist das eher eine Frage der ökologischen Einbettung als eine des kurzfristigen Marktpreises.
Wie sicher ist stHYPE?
Das Protokoll legt nach eigenen Angaben Wert auf eine möglichst einfache Architektur, um Fehlerquellen zu reduzieren. Zusätzlich verweist die Dokumentation auf mehrere Audits, darunter Prüfungen von Three Sigma, Pashov und Guardian. Dennoch bleibt Liquid Staking ein Smart-Contract-System mit inhärenten Risiken: Fehler im Code, Validator-Risiken, Marktstress und die Besonderheiten spezialisierter Stake-Accounts können nie vollständig ausgeschlossen werden. Gerade deshalb sollte man die technischen und operativen Risiken getrennt vom eigentlichen Staking-Versprechen betrachten.
