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Quelle: CoinGecko Tickers · Preise bevorzugt in EUR · Orderbuch-Tiefe in USD · Methodik

Was ist SODAX?

SODAX ist nach eigenen Angaben keine klassische Einzelanwendung, sondern eine Infrastruktur für netzwerkübergreifende Ausführung, die aus dem ICON-Ökosystem hervorgegangen ist und auf der Sonic-Blockchain verankert wurde. Hinter dem Projekt steht die ICON Foundation, eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in der Schweiz; auf der Projektseite werden zudem öffentlich benannte Ansprechpartner wie Fez Mubaraki und Anton Andell aufgeführt. SODA fungiert dabei als nativer Nutzungs- und Governance-Token, über den sich Beteiligung, Stimmrechte und ökonomische Anreize innerhalb des Systems bündeln.

Technik & Funktionsweise

Technisch setzt SODAX auf eine intent-basierte Architektur: Nutzer oder Anwendungen formulieren das gewünschte Ergebnis, während Solver, Routing-Logik und Liquiditätsquellen die Ausführung übernehmen. Laut Dokumentation vereint die Plattform Swaps, Verleihen/Leihen, Brückenfunktionen und Staking in einer modularen SDK-Struktur; selbst die interne AMM-Liquidität arbeitet nicht mit untätig liegenden Beständen, sondern mit ertragsbringenden Positionen. Genau hier liegt auch das Kernproblem, das SODAX adressieren will: Cross-Chain-Systeme können Vermögenswerte bewegen, liefern aber nicht automatisch verlässliche DeFi-Ergebnisse.

Nutzen & Einordnung

SODAX versucht, Ausführung, Liquidität und Abwicklung über mehrere Netzwerke hinweg so zu koordinieren, dass Prozesse robuster und kapitaleffizienter werden.

Häufige Fragen zu SODAX

Wie funktioniert SODAX technisch?

SODAX arbeitet als intent-basierte Ausführungsinfrastruktur: Wer eine Transaktion anstoßen will, beschreibt das Ziel, nicht jeden einzelnen Zwischenschritt. Der Solver sucht dann die passende Route, greift auf Liquidität zurück und führt den Vorgang über mehrere Netzwerke aus. Laut Dokumentation deckt der modulare Stack Swaps, Verleihen/Leihen, Brückenfunktionen und Staking ab. Für Nutzer wirkt das weniger wie ein klassisches Brücken- oder Börsenprodukt, sondern eher wie eine Koordinationsebene, die die eigentliche Ausführung im Hintergrund organisiert.

Wo kann man SODA kaufen?

Projektseitig verweist SODAX auf die eigene SODA Exchange und auf Börsen, die die Migration und den Handel unterstützen. Auf der Website wird zudem eine laufende ICX-zu-SODA-Migration beschrieben, und in den offiziellen Mitteilungen wurde Coinone als erster unterstützender Handelspartner genannt. Die Partnerseite spricht außerdem von mehr als 20 Börsen mit SODA-Unterstützung, darunter Upbit, Kraken und Binance.com. Welche Plattform für dich konkret verfügbar ist, hängt allerdings von Region, KYC-Vorgaben und Börsenliste ab.

Wofür wird SODA verwendet?

SODA ist laut Projekt der Governance- und Nutzungsbaustein des Ökosystems. Der Token soll Staking-Erträge und einen Teil der Protokollgebühren abbilden, während ein Teil der Einnahmen laut Tokenomics für Rückkäufe und anschließende Verbrennungen verwendet wird. Zusätzlich soll SODA die Teilnahme an protocol-managed liquidity und an der Weiterentwicklung des Systems ordnen. Die feste Obergrenze von 1,5 Milliarden Token ist dabei ein zentrales Merkmal der Geldpolitik des Projekts.

Wie ist die Zukunft von SODAX einzuschätzen?

Die weitere Entwicklung von SODAX hängt vor allem davon ab, ob die Migration von ICON zu SODA sauber verläuft, ob neue Börsen und Netzwerke angebunden werden und ob die Nutzung der SDK- und Swap-Produkte anzieht. Positiv ist, dass das Projekt bereits in mehreren Schritten live gegangen ist und die Governance sowie Reward-Strukturen weiter ausrollt. Gleichzeitig bleibt der Verlauf offen, weil Akzeptanz, Liquidität und technische Umsetzung in diesem Segment entscheidend sind. Eine belastbare Einschätzung sollte deshalb immer den aktuellen Fortschritt und die tatsächliche Nutzung betrachten.

Wer steckt hinter SODAX?

Hinter SODAX steht die ICON Foundation. Die Organisation beschreibt sich als gemeinnützig, in der Schweiz ansässig und durch Schweizer Behörden reguliert; zugleich verweist sie darauf, seit 2017 an Cross-Network-Technologie zu arbeiten und 2025 den Schwerpunkt auf SODAX verlagert zu haben. Auf der offiziellen Partnerseite sind außerdem öffentlich genannte Ansprechpartner wie Fez Mubaraki als Head of Product & Technology und Anton Andell als Tech Lead aufgeführt. Das macht das Projekt zwar nicht vollständig transparent, aber deutlich greifbarer als viele anonyme Token-Launches.

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