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Sai Kurs heute
Der aktuelle Sai Kurs liegt bei 11,38 €. In den letzten 24 Stunden hat sich der Preis um +5,53% verändert. Auf 7-Tage-Sicht liegt die Entwicklung bei -0,10%. Über 30 Tage beträgt die Veränderung +37,30%. Das Tagestief lag bei 10,66 €, das Tageshoch bei 11,44 €.
Handelsplätze
Sai kaufen: Märkte & Liquidität
Preise bevorzugt in EUR · Orderbuch-Tiefe in USD · Methodik
Grundlagen
Was ist Sai?
Sai (SAI) ist die historische Single-Collateral-Version des Maker-Stablecoins Dai und damit kein eigenständiges Neuprojekt, sondern ein Stück Protokollgeschichte aus dem Maker-Ökosystem. Die Maker-Dokumentation bezeichnet das entsprechende Whitepaper ausdrücklich als altes SAI-Whitepaper und verweist darauf, dass der heutige Maker-Protocol-Stack inzwischen mit Dai arbeitet. Der Migrationsleitfaden zeigt zudem, dass bestehende Sai-Bestände in das neue Dai-System überführt werden sollten.
Technik & Funktionsweise
Hinter Sai steht folglich nicht eine klassische, separat auftretende Firma, sondern die Maker-Governance mit ihren Smart-Contracts und MKR-basierten Entscheidungsmechanismen. Technisch beruhte Sai auf Collateralized Debt Positions: Wer ETH als Sicherheit hinterlegte, konnte dagegen Sai erzeugen, musste die Schuld jedoch samt Stability Fee wieder ausgleichen, bevor das hinterlegte Kapital freigegeben wurde. Genau dort lag der Kern des Konzepts: ein dezentral erzeugtes Dollar-Äquivalent zu schaffen, das die starke Schwankungsanfälligkeit von Krypto-Assets abfedern sollte.
Nutzen & Einordnung
Preisanker, Oracles, Liquidationen und im Extremfall ein Emergency Shutdown waren die Mechanismen, mit denen Maker dieses Ziel absicherte. Heute ist SAI vor allem als Legacy-Token relevant; CoinGecko führt ihn auf Ethereum und nennt für den Handel vor allem dezentrale Märkte wie Bancor V2 sowie Uniswap V2 und Uniswap V3.
FAQ
Häufige Fragen zu Sai
Wie funktioniert Sai technisch?
Sai funktionierte als überbesicherter Ethereum-Token: Nutzer sperrten ETH in einer CDP, prägten daraufhin Sai und lösten die Position erst nach Rückzahlung der Schuld plus Stability Fee wieder. Das System verwendete Preisorakel, Liquidationsregeln und eine Notabschaltung, um Unterbesicherung und extreme Marktsituationen zu kontrollieren. Anders als ein klassischer Zahlungscoin war Sai also eng an die Besicherung im Maker-Protokoll gebunden; der Token war nur die sichtbare Oberfläche eines deutlich komplexeren Kredit- und Stabilitätsmechanismus.
Wo kann man Sai kaufen?
Nach den aktuellen Marktdaten wird Sai vor allem auf dezentralen Börsen gehandelt. CoinGecko nennt insbesondere Bancor V2 mit dem Paar SAI/BNT sowie Uniswap V2 und Uniswap V3 auf Ethereum. Die Einträge zeigen zugleich, dass es nur wenige aktive Märkte gibt; wer handeln möchte, sollte deshalb genau prüfen, ob es sich um das richtige SAI-Asset und das passende Handelspaar handelt. Gerade bei Legacy-Token ist die sorgfältige Auswahl des Vertrags und des Marktes besonders wichtig.
Wofür wird der Token heute genutzt?
Ursprünglich diente Sai dazu, im Single-Collateral-System des Maker-Protokolls die Ausgabe des Dollar-ähnlichen Tokens zu ermöglichen und besicherte Schuldenpositionen abzubilden. Nach der Umstellung auf Multi-Collateral Dai verlor SAI jedoch seine primäre Rolle im Protokoll. Heute liegt sein Nutzen daher vor allem in drei Bereichen: als Restbestand in Alt-Wallets, als handelbarer Legacy-Token und als Brücke für Nutzer, die historische Maker-Positionen nachvollziehen oder migrieren wollen. Eine eigenständige Governance-Funktion ist für SAI nicht der zentrale Zweck.
Wie ist die Zukunft von Sai einzuschätzen?
Die Zukunft von Sai ist eher durch seinen Status als Alt-Token geprägt als durch eine neue Produktstrategie. Da Maker seit der Umstellung auf Dai das moderne Protokoll weiterführt, hängt Sai vor allem von historischer Nachfrage, bestehender Handelbarkeit und möglicher Restliquidität ab. Das kann den Token zwar am Leben halten, sagt aber wenig über eine wachsende wirtschaftliche Rolle aus. Neutral betrachtet ist SAI deshalb eher ein Protokoll-Relikt mit Marktgeschichte als ein Asset, dessen langfristige Entwicklung verlässlich planbar wäre.
Wer steht hinter Sai, und worauf sollte man achten?
Sai stammt aus dem Maker-Ökosystem. Die technische und wirtschaftliche Steuerung lief über Maker Governance, Oracles und Smart Contracts; eine separate Gründerfigur oder ein klassisches Start-up-Image stand nie im Vordergrund. Für Nutzer bleibt deshalb vor allem die saubere Identifikation entscheidend: Bei SAI ist nur die offizielle Vertragsadresse relevant, da der Name selbst wenig über Herkunft oder Qualität eines Tokens aussagt. Wer das Asset recherchiert, sollte es immer im Zusammenhang mit dem Maker-Protokoll und seiner historischen Einordnung betrachten.
