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Octra Kurs (OCT)

Rang #701
0,036166 €+67,80% 24h

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Octra Kurs heute

Der aktuelle Octra Kurs liegt bei 0,036166 €. In den letzten 24 Stunden hat sich der Preis um +67,80% verändert. Auf 7-Tage-Sicht liegt die Entwicklung bei +102,00%. Über 30 Tage beträgt die Veränderung +110,70%. Das Tagestief lag bei 0,026502 €, das Tageshoch bei 0,037688 €.

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1Uniswap V4 (Ethereum)0X46...6E80/0X00...00000,029394 $382,6 $0,99%vor 46 Tagen
2Uniswap V3 (Ethereum)0X46...6E80/0XC0...6CC20,036289 $50,98 $0,67%vor 44 Tagen
3Uniswap V4 (Ethereum)0X46...6E80/0XDA...1EC70,067765 $39,71 $0,63%vor 44 Tagen

Preise bevorzugt in EUR · Orderbuch-Tiefe in USD · Methodik

Was ist Octra?

Octra ist ein auf verschlüsselte Berechnungen ausgerichtetes Blockchain-Projekt, das nach eigenen Angaben sowohl als eigenständige Layer-1-Blockchain als auch als dezentraler, verschlüsselter Rechenkern für bestehende Netzwerke und Anwendungen funktionieren kann. Im Mittelpunkt steht damit nicht bloß der Transfer von Werten, sondern die Frage, wie sich Daten verarbeiten lassen, ohne sie zuvor im Klartext offenzulegen. Genau dort setzt Octra an und adressiert ein zentrales Spannungsfeld moderner Krypto- und KI-Anwendungen: Rechenleistung soll nutzbar bleiben, während Vertraulichkeit gewahrt wird. Technisch basiert das Konzept auf Fully Homomorphic Encryption, in der Octra eine eigene Variante namens HFHE verwendet.

Technik & Funktionsweise

Laut Dokumentation werden Daten in Vektoren überführt, verschlüsselt und anschließend innerhalb sogenannter Circles verarbeitet, also abgeschotteter Ausführungsumgebungen mit eigener Logik und verschlüsselter Speicherung. Unterstützt werden dabei native Programme in AppliedML sowie weitere Sprachen über WASM; zudem verteilt das Netzwerk Speicherung und Validierung auf verschiedene Knotentypen wie Bootstrap-, Standard- und Light-Nodes. Dadurch entsteht ein System, das private Datenverarbeitung nicht als Zusatzfunktion, sondern als architektonischen Kern versteht. Hinter Octra steht Octra Labs, eine Non-Profit-Vereinigung von Forschern und Entwicklern mit Sitz in der Schweiz.

Nutzen & Einordnung

In den geprüften offiziellen Quellen werden einzelne Gründer jedoch nicht prominent ausgewiesen; das Entwicklerteam tritt also bislang nur begrenzt öffentlich in Erscheinung. Laut Projektdokumentation wurde Octra 2021 gegründet, arbeitet seit Ende 2022 aktiv daran, veröffentlichte im Oktober 2023 einen internen Prototyp, startete im Juni 2025 ein öffentliches Testnetz und erreichte im Dezember 2025 die Mainnet-Alpha. Der native Token OCT dient dabei als Nutzungs- und Recheneinheit für Transaktionen, verschlüsselte Operationen und Netzwerkberechnungen.

Häufige Fragen zu Octra

Wie funktioniert Octra technisch?

Octra kombiniert eine Blockchain mit einer HFHE-basierten Verschlüsselungsschicht. Nach den offiziellen Unterlagen werden Daten zunächst in Vektoren überführt, dann verschlüsselt und innerhalb der sogenannten Circles verarbeitet, also in abgeschotteten Ausführungsräumen mit eigener Logik und verschlüsselter Speicherung. So soll das Netzwerk Berechnungen auf vertraulichen Informationen ausführen können, ohne diese vorher offenlegen zu müssen. Zusätzlich beschreibt die Dokumentation eine Aufteilung der Infrastruktur in Bootstrap-, Standard- und Light-Nodes.

Wo kann man OCT kaufen oder nutzen?

Der offizielle Einstieg läuft derzeit über die ICO-Seite von Octra sowie über Wrapped Octra, das laut Startseite auf Uniswap verfügbar ist. Für die ICO-Teilnahme weist das Projekt jedoch ausdrücklich darauf hin, dass eine Registrierung noch keine Zusage bedeutet; laut den Teilnahmebedingungen können Kriterien wie KYC, Sanktionsprüfung, Liveness-Tests und ein Wohnsitznachweis greifen. Wer wOCT nutzt, bewegt sich zudem im ERC-20-Umfeld und kann den Token über die dokumentierte Brücke zwischen Octra und Ethereum transferieren.

Wofür wird der Token OCT benötigt?

OCT ist nach Projektangaben der native Nutzungs-Token des Netzwerks. Er wird für reguläre Überweisungen, verschlüsselte Balance-Operationen, Stealth-Transaktionen, Vertragsaufrufe mit hinterlegtem Wert sowie für die Bezahlung von Netzwerkberechnungen verwendet. In der ökonomischen Logik von Octra ist OCT damit nicht nur ein Tauschmittel, sondern zugleich der Zugang zur Rechenleistung des Systems. Die maximale Menge liegt bei einer Milliarde OCT, während Teile der anfänglichen Zuteilung für Investoren, Liquidität, Ökosystem-Programme und Validator-Belohnungen vorgesehen sind.

Wie ist die Zukunft von Octra einzuschätzen?

Eine seriöse Einschätzung fällt derzeit nur vorsichtig aus. Positiv ist, dass Octra bereits eine öffentliche Testphase und seit Dezember 2025 auch eine Mainnet-Alpha vorweisen kann. Gleichzeitig kennzeichnen die offiziellen Unterlagen das Projekt als lebendiges, sich weiterentwickelndes Vorhaben; selbst der genaue Gebührenmechanismus ist noch in Arbeit. Damit ergibt sich ein Bild eines technisch ambitionierten, aber weiterhin jungen Projekts, dessen weitere Entwicklung vor allem von Stabilität, Entwicklerakzeptanz und tatsächlicher Nutzung abhängen wird.

Wer entwickelt Octra und wie sicher ist das Projekt?

Hinter Octra steht Octra Labs, eine Non-Profit-Vereinigung von Forschern und Entwicklern in der Schweiz. In den geprüften offiziellen Quellen werden einzelne Gründer jedoch nicht prominent vorgestellt, weshalb das Projektteam bislang nur begrenzt öffentlich greifbar ist. Bei der Nutzung empfiehlt sich besondere Sorgfalt: Die offiziellen Wallet-Anleitungen warnen ausdrücklich davor, Geheimschlüssel oder Seed-Phrase weiterzugeben, und verweisen darauf, dass Drittanbieter-Wallets nicht verifiziert sind. Octra befindet sich damit in einer Phase, in der die technische Offenheit zunimmt, die operative Reife aber weiterhin beobachtet werden sollte.

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