24 Std.
-0,57%7 Tage
-11,60%30 Tage
+63,80%Vom ATH
-99,87%Kurs auf einen Blick
Hathor Kurs heute
Der aktuelle Hathor Kurs liegt bei 0,0027404 €. In den letzten 24 Stunden hat sich der Preis um -0,57% verändert. Auf 7-Tage-Sicht liegt die Entwicklung bei -11,60%. Über 30 Tage beträgt die Veränderung +63,80%. Das Tagestief lag bei 0,00265305 €, das Tageshoch bei 0,00276444 €.
Handelsplätze
Hathor kaufen: Märkte & Liquidität
Preise bevorzugt in EUR · Orderbuch-Tiefe in USD · Methodik
Grundlagen
Was ist Hathor?
Hathor ist eine Layer-1-Blockchain, die auf Skalierbarkeit ausgelegt wurde, ohne dabei Sicherheit und Dezentralisierung preiszugeben. Laut offizieller Dokumentation verfolgt das Netzwerk einen hybriden Ansatz: Eine Proof-of-Work-Kette wird in einen gerichteten azyklischen Graphen von Transaktionen eingebettet, sodass Blöcke und Transaktionen gemeinsam das Hauptbuch bilden. Entwickelt wird das Projekt von Hathor Labs; auf der offiziellen Seite werden Marcelo Salhab als Mitgründer und CTO sowie Yan Martins als Mitgründer und CEO genannt. Der Ursprung des Konzepts reicht bis ins Jahr 2018 zurück, als Marcelo Salhab die Idee in seiner Doktorarbeit formulierte.
Technik & Funktionsweise
Das Mainnet ging am 3. Januar 2020 live. Technisch setzt Hathor auf Proof of Work mit SHA-256 und unterstützt Merge-Mining mit Bitcoin, wodurch bestehende Rechenleistung mitgenutzt werden kann. Zugleich ist das Protokoll so angelegt, dass es laut Spezifikation keinen theoretischen TPS-Grenzwert vorgibt.
Nutzen & Einordnung
Für den Alltag besonders bemerkbar ist die Gebührenlogik: Gewöhnliche Übertragungen zwischen Wallets verursachen keine Transaktionskosten, während HTR für spezielle Netzwerkdienste wie Token-Erstellung, Datenspeicherung und Vertragsausführung benötigt wird. Ergänzt wird das System durch Nano-Contracts, die in Python umgesetzt werden. Damit adressiert Hathor vor allem das klassische Spannungsfeld zwischen Sicherheit, Kosten und Skalierbarkeit.
FAQ
Häufige Fragen zu Hathor
Wie funktioniert Hathor technisch?
Hathor verbindet eine Proof-of-Work-Blockchain mit einer DAG-Struktur: Jede Transaktion ist zugleich ein Knoten im Graphen und verweist auf frühere Vorgänge, während Blöcke zusätzlich die Kette absichern. Laut Dokumentation nutzt das Netzwerk SHA-256 und kann per Merged Mining gemeinsam mit Bitcoin gemined werden. Das soll die Sicherheit vorhandener Rechenleistung nutzen, ohne ein separates Miner-Ökosystem aufbauen zu müssen. Für Nutzer spürbar ist vor allem, dass normale Übertragungen ohne Transaktionsgebühr auskommen.
Wie kann man HTR kaufen?
HTR kann laut offizieller Projektseite direkt per Kredit- oder Debitkarte über den Partner Transak erworben und an eine Hathor-Wallet gesendet werden. Außerdem wird der Token auf Börsen gehandelt, die HTR listen; welche Handelsplätze konkret verfügbar sind, kann sich jedoch ändern. Wer kaufen möchte, sollte deshalb immer prüfen, ob die gewünschte Börse aktuell HTR führt und welche Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten unterstützt werden.
Wofür wird der HTR-Token gebraucht?
HTR ist der native Utility-Token des Netzwerks. Er wird nicht nur als ökonomischer Bezugspunkt des Systems verstanden, sondern vor allem für konkrete Netzwerkdienste eingesetzt: für das Erstellen und Prägen eigener Token, für das Speichern von Daten on-chain sowie für die Erstellung und Ausführung von Verträgen. Normale Token-Transfers zwischen Wallets und Verträgen sind laut Spezifikation gebührenfrei, weshalb HTR vor allem dort relevant wird, wo zusätzliche Funktionen des Netzwerks genutzt werden.
Wie ist die Zukunft von Hathor einzuschätzen?
Eine belastbare Prognose ist bei Hathor ebenso wenig möglich wie bei den meisten kleineren Krypto-Projekten. Positiv ist, dass das Netzwerk technisch klar positioniert ist: PoW-Sicherheit, DAG-Struktur, Python-basierte Nano-Contracts und gebührenfreie Standardübertragungen ergeben ein eigenständiges Profil. Ob sich daraus jedoch nachhaltige Nachfrage entwickelt, hängt weniger von der Architektur allein ab als von realen Anwendungen, Entwickleraktivität, Liquidität und der Frage, ob das Ökosystem über Nischeninteresse hinauswächst. Das ist deshalb eher eine nüchterne Beobachtung als eine Vorhersage.
