24 Std.
-2,20%7 Tage
+0,72%30 Tage
-Vom ATH
-96,57%Kurs auf einen Blick
Diamond Kurs heute
Der aktuelle Diamond Kurs liegt bei 0,958348 €. In den letzten 24 Stunden hat sich der Preis um -2,20% verändert. Auf 7-Tage-Sicht liegt die Entwicklung bei +0,72%. Das Tagestief lag bei 0,952749 €, das Tageshoch bei 0,985342 €.
Handelsplätze
Diamond kaufen: Märkte & Liquidität
Quelle: CoinGecko Tickers · Preise bevorzugt in EUR · Orderbuch-Tiefe in USD · Methodik
Grundlagen
Was ist Diamond?
Diamond (DMD) ist ein seit 2013 bestehendes, community-getriebenes Blockchain-Projekt, das sich als langlebige Layer-1 mit knappem Angebot versteht. Laut offiziellem Auftritt wird es von einer gemeinnützigen Community Foundation getragen; zugleich werden mit Helmut Siedl, Dieter Biernat, Lukas Kurzmann und Thomas Haller konkrete Personen genannt, sodass das Projektteam nicht anonym im Hintergrund bleibt. Historisch startete DMD als limitierter PoW/PoS-Coin auf Basis von Bitcoin-Forks, bevor das Netzwerk mehrfach umgebaut wurde. In seiner heutigen Ausprägung, DMD v4, setzt Diamond laut Projektangaben auf vollständige EVM-Kompatibilität, Smart-Contract-Unterstützung und den kooperativen Honey-Badger-BFT-Konsens, ergänzt um eine dPoS-basierte Validiererwahl.
Technik & Funktionsweise
Das Netzwerk verspricht sofortige Finalität, dynamische Blockzeiten, mindestens 400 Transaktionen pro Sekunde, niedrige Gebühren und eine feste Obergrenze von 4,38 Millionen DMD. Zugleich verweist das Projekt auf Wallets und Werkzeuge, die auch im Ethereum-Umfeld gebräuchlich sind, etwa MetaMask, Brave oder Trust Wallet. Adressiert werden vor allem die Schwächen klassischer Proof-of-Work-Netzwerke: hoher Energieverbrauch, begrenzter Durchsatz und langsame Bestätigungen. Diamond will damit eine Infrastruktur anbieten, die sich für dezentrale Anwendungen, Governance und interoperable Anwendungen eignet.
Nutzen & Einordnung
Der Coin selbst ist dabei nicht nur Wertträger, sondern laut Whitepaper auch Zahlungsmittel, Netzwerkgebühr und Staking-Basis. So versteht sich DMD weniger als kurzfristige Erzählung denn als Versuch, ein altes Coin-Projekt in eine moderne, effizientere Layer-1 zu überführen.
FAQ
Häufige Fragen zu Diamond
Wie funktioniert die Technologie hinter Diamond (DMD)?
Diamond nutzt in der aktuellen Generation einen kooperativen Konsens aus HBBFT und einer dPoS-basierten Validiererwahl. Vereinfacht gesagt wählen DMD-Inhaber Validatoren über Staking aus, und diese bestätigen die Blöcke in festen Epochen von 12 Stunden. Laut Whitepaper arbeitet das Netz mit 25 aktiven Validatoren aus einem größeren Kandidatenpool; dadurch soll die Abwicklung schnell bleiben und trotzdem nicht in wenigen Händen konzentriert sein. Das Modell soll außerdem Forks und die typischen Verzögerungen klassischer PoW-Netze reduzieren.
Wo kann man DMD kaufen?
Laut CoinMarketCap und der Projektseite wird DMD auf Handelsplätzen gelistet, deren Verfügbarkeit sich allerdings ändern kann. Die offizielle Seite verweist darauf, dass die aktuellen Handelsplätze auf der Projektseite und bei CoinMarketCap abrufbar sind. Wer DMD nach dem Kauf selbst verwahren möchte, braucht eine EVM-kompatible Wallet; offiziell genannt werden unter anderem MetaMask, Brave und Trust Wallet, sofern sie WalletConnect und benutzerdefinierte Netzwerke unterstützen.
Wozu dient der DMD-Token?
Der native DMD-Token erfüllt im Netzwerk mehrere Rollen zugleich: Er wird laut Whitepaper für Zahlungen, Netzwerkgebühren, die Bereitstellung von Smart Contracts, Netzwerksicherheit und die On-Chain-Governance verwendet. Zusätzlich können Inhaber ihre Coins an Validatoren delegieren und so Epoch-Belohnungen erhalten. Aus Projektsicht ist DMD damit kein reiner Spekulations- oder Sammel-Token, sondern die wirtschaftliche Grundlage der Chain.
Kann man DMD staken?
Ja, Staking ist ein zentraler Bestandteil des Netzwerks. Das Whitepaper beschreibt, dass Coin-Inhaber ihre DMD an Validatoren delegieren können, ohne dafür einen vollständigen Knoten betreiben zu müssen. Für Validator-Kandidaten nennt das Projekt eine Mindestmenge von 10.000 DMD und eine Obergrenze von 50.000 DMD je Kandidat, um Machtkonzentration zu begrenzen. Belohnungen werden epochenweise verteilt, und die Staker partizipieren über den gewählten Validator an den Erträgen.
Wie sind die Zukunftsaussichten von DMD einzuschätzen?
Neutral betrachtet hängen die Aussichten vor allem von Umsetzung und Nutzung ab. Positiv ist, dass das Projekt seit 2013 besteht, mit DMDv4 eine EVM-fähige Layer-1 live gestellt hat und die Roadmap weitere Bausteine wie Naming Service, Chat- und DAO-Werkzeuge vorsieht. Offen bleibt jedoch, wie stark Entwickler, Anwendungen und Liquidität tatsächlich zulegen. DMD wirkt damit eher wie ein langfristig angelegtes Infrastrukturprojekt als wie ein Coin, dessen Dynamik sich aus bloßer Aufmerksamkeit speist.
