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-99,99%Kurs auf einen Blick
Conic Kurs heute
Der aktuelle Conic Kurs liegt bei 0,00083707 €. Auf 7-Tage-Sicht liegt die Entwicklung bei -40,41%.
Grundlagen
Was ist Conic?
Conic, beziehungsweise Conic Finance, war ein Ethereum-Protokoll aus dem Curve-Umfeld, das sogenannten Omnipools eine Bühne gab. Die Grundidee bestand darin, eine einzelne Einzahlung nicht in einem einzigen Pool zu binden, sondern sie über mehrere freigegebene Curve-Pools zu verteilen. So konnten Liquiditätsanbieter mit einem Omnipool-LP-Token indirekt an mehreren Märkten zugleich partizipieren, ohne Kapital manuell zwischen den Pools verschieben zu müssen.
Technik & Funktionsweise
Technisch setzte Conic auf ein Gewichtungssystem, das über regelmäßige Liquiditäts-Abstimmungen angepasst wurde: vlCNC-Inhaber konnten mitbestimmen, welche Curve-Pools wie stark berücksichtigt werden, und in Rebalancing-Phasen wurden zusätzliche CNC-Belohnungen an Einzahler ausgeschüttet. Damit adressierte Conic vor allem das klassische DeFi-Problem fragmentierter Liquidität, ungleich verteilter Kapitalströme und des Aufwands, Erträge in einem komplexen Pool-Ökosystem zu optimieren. Die öffentlich zugänglichen Unterlagen nennen vor allem Conic Finance und die Conic DAO; ein dauerhaft sichtbar ausgewiesenes Gründerteam ist daraus nicht klar erkennbar.
Nutzen & Einordnung
Nach der offiziellen Mitteilung vom März 2025 stellte das Projekt seinen Betrieb schließlich ein, weil die neue Version trotz Audit-Unterstützung nicht mit ausreichender Sicherheit freigegeben werden konnte.
FAQ
Häufige Fragen zu Conic
Wie funktionierte Conic technisch?
Conic arbeitete mit Omnipools, die einen einzelnen Vermögenswert auf mehrere Curve-Pools verteilten. Welche Pools wie viel Kapital erhielten, wurde über sogenannte Liquidity Allocation Votes festgelegt, die im Zwei-Wochen-Rhythmus stattfanden. Unterstützt wurden nur bestimmte Curve-v1-Stable-Pools mit Chainlink-Orakel, und neue Omnipools mussten über Governance vorgeschlagen und genehmigt werden. In Stressfällen konnten Pool-Gewichte zudem auf null gesetzt werden, um auf eine Entkopplung einzelner Vermögenswerte zu reagieren.
Wo konnte man CNC kaufen?
Laut CoinGecko wurde CNC vor allem auf dezentralen Börsen gehandelt, insbesondere auf Curve (Ethereum) im Paar CNC/WETH. Die offiziellen Conic-Dokumente verweisen ebenfalls auf AMMs wie Curve als Kaufweg. Praktisch bedeutete das: Wer CNC erwerben wollte, brauchte eine Web3-Wallet und musste mit möglicher Slippage rechnen, weil die Liquidität zuletzt sehr begrenzt war. Das spricht eher für einen vorsichtigen, technisch sauberen Handelsweg als für große, liquide Orders.
Wofür diente der CNC-Token?
CNC war der Governance- und Anreiztoken des Protokolls. Wer CNC lockte, erhielt vlCNC und konnte an den Abstimmungen über die Verteilung der Liquidität teilnehmen. Zudem wurde CNC an Nutzer ausgeschüttet, die Omnipool-LP-Tokens stakten, oder während Rebalancing-Phasen Liquidität bereitstellten. Offiziell war eine maximale Versorgung von 10 Millionen CNC vorgesehen. Seit der Abschaltung des Projekts sind diese Funktionen jedoch nur noch historisch relevant, weil Omnipools und Locker beendet wurden.
Wie ist die Zukunft von Conic einzuschätzen?
Die Zukunft von Conic lässt sich nach der offiziellen Abschaltung nur neutral und zurückhaltend beurteilen. Operativ gibt es keinen aktiven Produktfahrplan mehr; laut Mitteilung wurden die Omnipools geschlossen, Einzahlungen deaktiviert und der CNC-Locker beendet. Damit hängt die weitere Relevanz des Tokens vor allem an Marktliquidität und möglichem Restinteresse im Sekundärmarkt, nicht an neuer Protokollentwicklung. Alles darüber hinaus wäre Spekulation.
Wer stand hinter Conic, und wie sicher war das Protokoll?
In den öffentlich zugänglichen Materialien tritt vor allem Conic Finance beziehungsweise die Conic DAO auf; ein klar benanntes, dauerhaft sichtbares Gründerteam wird dort nicht prominent ausgewiesen. Sicherheit spielte jedoch eine zentrale Rolle: Conic nutzte sogenannte Guardians, die Omnipools im Notfall sofort pausieren konnten. Die spätere Abschaltung zeigt zugleich, wie schwerwiegend die technischen Risiken waren, denn die neue Version konnte trotz Zusammenarbeit mit Auditoren nicht mit ausreichender Sicherheit freigegeben werden.
