24 Std.
-3,91%7 Tage
+18,69%30 Tage
-39,10%Vom ATH
-95,96%Kurs auf einen Blick
Gridcoin Kurs heute
Der aktuelle Kurs von Gridcoin liegt bei 0,00725727 €. Stand: 16.10.2026, 14:15 Uhr (Berlin). In den letzten 24 Stunden hat sich der Preis um -3,91% verändert. Auf 7-Tage-Sicht liegt die Entwicklung bei +18,69%. Über 30 Tage beträgt die Veränderung -39,10%. Das Tagestief lag bei 0,00710142 €, das Hoch bei 0,0091015 €.
Handelsplätze
Gridcoin: Märkte & Liquidität
0 von 2 angezeigten Märkten haben einen aktuellen Handelsbeleg. Die Auswahl zeigt erfasste Märkte; sie ist kein vollständiger Nachweis aller Handelsplätze.
Preise bevorzugt in EUR · Orderbuch-Tiefe in USD · EUR-Umrechnung: EZB-Referenz vom 15.10.2026 · Methodik
Historischer Vergleich
Gridcoin im Vergleich zu Bitcoin und Ethereum
Für diesen Vergleich reichen die gemeinsamen Tageskurse noch nicht aus. Erfasst sind 12 von 90 Tagen zur gleichen UTC-Uhrzeit in EUR.
Grundlagen
Was ist Gridcoin?
Gridcoin (GRC) ist eine offene Kryptowährung aus dem Umfeld von DeSci, die ihren ökonomischen Anreiz nicht aus klassischem Mining bezieht, sondern aus wissenschaftlich nutzbarer Rechenarbeit. Laut Projektseite belohnt das Netzwerk freiwillige Teilnehmer, die ihre Geräte mit BOINC-Projekten oder Folding@home verbinden, also mit verteilten Forschungsplattformen, die Rechenzeit für Aufgaben aus Biologie, Medizin, Physik, Klimaforschung und verwandten Disziplinen bündeln. Für Nutzer bedeutet das: Der Token ist eng mit einem konkreten Beitrag zur Forschungsinfrastruktur verknüpft, statt lediglich als abstraktes Spekulationsobjekt zu fungieren.
Technisch arbeitet Gridcoin seit Gridcoin-Research mit Proof of Stake. Die Netzwerksicherheit entsteht damit aus dem Einsatz von Guthaben, nicht aus energieintensivem Schürfen. Ein zentrales Element sind Orakel und Beacons: Orakel sammeln die von den zugelassenen Statistikdiensten gemeldeten Beitragsdaten, verknüpfen sie mit einer Beacon-Identität und leiten daraus die Forschungsbelohnungen in GRC ab. Welche Projekte überhaupt berücksichtigt werden, entscheidet das Netzwerk nach Projektangaben über Whitelist- und Abstimmungsprozesse.
Wer hinter Gridcoin steht, ist bewusst nicht wie bei einem klassischen Unternehmen organisiert. Das Projekt wurde 2013 von einem anonymen Entwickler gestartet und beschreibt sich heute als quelloffenes, erlaubnisfreies Netzwerk ohne Eigentümer, Vorstand oder Geschäftsführung; die Verantwortung liegt bei anerkannten Mitwirkenden aus der Community. Genau darin liegt auch das eigentliche Anliegen von Gridcoin: Rechenleistung für Forschung so zu vergüten, dass wissenschaftliche Infrastruktur gefördert wird, ohne die Last eines Proof-of-Work-Systems auf Stromverbrauch und Hardwareverschleiß zu verlagern.
FAQ
Häufige Fragen zu Gridcoin
Wie funktioniert Gridcoin technisch?
Im Kern kombiniert Gridcoin ein Blockchain-System mit der Auswertung wissenschaftlicher Rechenbeiträge. Das Netzwerk sammelt über Orakel die von den unterstützten Projekten gemeldeten Daten, ordnet sie per Beacon einer Wallet zu und berechnet daraus die Forschungsbelohnung. Wichtig ist dabei: Die Zuteilung orientiert sich nicht an reiner Rechenleistung für das Netzwerk selbst, sondern an der nachweisbaren Teilnahme an zugelassenen Forschungsprojekten. So entsteht ein Mechanismus, der digitale Buchführung mit Bürgerwissenschaft verzahnt.
Wofür wird der GRC-Token im Netzwerk genutzt?
GRC ist die Währung des Gridcoin-Netzwerks und dient vor allem dazu, wissenschaftliche Beiträge zu vergüten. Darüber hinaus nennt das Projekt konstante Block- und Staking-Belohnungen, die Sicherung des Netzwerks sowie die Möglichkeit, an Abstimmungen teilzunehmen. Gridcoin versteht den Token damit nicht nur als reines Tauschmittel, sondern auch als ökonomisches Bindeglied zwischen Forschung, Netzwerksicherheit und Community-Governance.
Braucht man spezielle Hardware oder klassisches Mining für Gridcoin?
Nein, Gridcoin ist gerade nicht auf klassisches Proof-of-Work-Mining mit spezialisierter Hardware ausgelegt. Das Projekt beschreibt Gridcoin-Research als Proof-of-Stake-System, bei dem die Netzwerksicherheit über Guthaben und nicht über energieintensives Schürfen entsteht. Für den Forschungsanteil genügt grundsätzlich ein normaler Rechner, der an BOINC-Projekten teilnimmt. Der Ansatz senkt damit die Hürde für Mitwirkende und verlagert den Fokus weg von Rechenwettläufen hin zu nutzbarer wissenschaftlicher Arbeit.
